Knappe Niederlage im Spitzenspiel.

Eigentlich war alles angerichtet für ein Topspiel am Samstag für die Sendenhorter Handballerinnen in Telgte. Zwei Mannschaften, die in den letzten beiden Jahren oben mitgespielt haben, ein Gegner der als Saisonziel den Aufstieg augerufen hat und eine gut gefüllte Halle. Was fehlte war ein Schiedsrichter und so einigten sich beide Teams auf zwei Schiedsrichter aus Telgte, die kurzerhand einsprangen und souverän die Partie leiteten. Schnell wurde klar, dass sich beide Teams nichts schenken würden und bis zum 15:14 Halbzeitstand blieb es knapp. Die sehr junge Sendenhorter Mannschaft kämpfte um jeden Ball, musste an diesem Tag aber gleich eine ganze Reihe von angeschlagenen Spielerinnen einsetzen, was gerade mit fortlaufender Spieldauer deutlich zu spüren war. “ Selbst die erkrankten Mädels, haben eine wahnsinns Einstellung an den Tag gelegt.“

Die SG Trainer blieben ihrer Linie für diese Saison treu und versuchten diese Spielerinnen auf der einen Seite zu schonen und auf der anderen Seite völlig unabhängig vom Ergebnis auch den ganz jungen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Und auch diese sehr jungen Spielerinnen ließen alles auf dem Feld gegen einen sehr starken und auf jeder Position gut besetzten Gegner aus Telgte. Zwischenzeitlich führte der Gast mit 20:16. Nach einer Auszeit und lediglich 2-3 Anmerkungen, kam die SG vielleicht für den ein oder anderen etwas unerwartet doch noch einmal zurück und konnte wenig später doch noch einmal zum 22:22 ausgleichen, auch weil die an diesem Tag wieder einmal bärenstarke Agnes Michel den ein oder anderen Angriff der Gastgeber zu Nichte machte. Als sich dann rund 10 Minuten vor Ende auch noch Phillis Wagner verletzte, konnte der Gastgeber seinen kleinen Vorteil ausnutzen und gewann das Spiel letztlich nicht unverdient mit 28:25.

„Was willst Du dieser Mannschaft vorwerfen? Du hast drei Leistungsträger komplett erkältet dabei, zwei weitere, die eigentlich immer spielen, gar nicht dabei und die Mädels ackern und ackern. Ja, natürlich kann man sagen, dass wir nicht ausreichend genug unsere Möglichkeiten genutzt haben, aber das gehört bei einer solch jungen Truppe zum Lernprozess dazu. Wir haben uns gute Abschlüsse erspielt, ich würde mir mehr Sorgen machen, wenn wir chancenlos gewesen wären. Carsten und mir ist wichtig, dass wir weiter unseren gemeinsamen Weg gehen und wir ausbilden und das tust du nur mit Spielzeiten gerade in solchen Spielen.“ Daher sind wir alles andere als unzufrieden. Jetzt gilt es so schnell wie möglich fit zu werden und dann am kommenden Wochenende endlich zu Hause gegen Greven vor unseren Zuschauern die Saison beginnen zu dürfen und darauf freuen wir uns sehr.“

Bis bald in der St. Martin Halle!

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