Am Samstag war mit dem TV Friesen Telgte der direkte Tabellennachbar bei den Sendenhorster Handballerinnen zu Gast. Die Gäste, die kürzlich mit einem Sieg gegen Havixbeck auf sich aufmerksam gemacht haben, kamen entsprechend motiviert nach Sendenhorst. Die heimischen Handballerinnen waren gut eingestellt auf die Partie und begannen motiviert. Den besseren Start erwischte allerdings der Gast, der seine Chancen konsequent nutzte, während der Gastgeber zu Beginn des Spiels beste Möglichkeiten ausließ. Die SG fing sich Mitte der ersten Halbzeit, konnte ausgleichen und mit einer 14:12 Führung in die Halbzeit gehen.
Sieben Minuten vor dem Ende führte der Gastgeber noch mit 21:19. Doch auch diese Führung sorgte nicht für die nötige Ruhe im Spiel und die Gäste nutzten eine Überzahlsituation, um auszugleichen und dann wenig später 2 Minuten vor dem Ende sogar mit 23:22 in Führung zu gehen. Doch die SG gab nicht auf und erzielte durch Mara Steiling 35 Sekunden vor dem Ende den verdienten Ausgleich. Diese hatte auch 4 Sekunden vor dem Schlusspfiff die große Möglichkeit den Siegtreffer aus einem weiteren Gegenstoß zu erzielen, doch der Ball landete am Innenpfosten und sprang wieder heraus.
Am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden auf der Anzeigetafel.
„Das Spiel müssen wir für uns entscheiden. Wir führen mit 2 Toren sieben Minuten vor Ende und müssen das eigentlich nach Hause bringen. Aber dafür brauchst Du Ruhe und Abgeklärtheit in allen Belangen. Das Unentschieden haben nicht die Mädels, sondern die Bank zu verantworten. Ich habe es an diesem Tag nicht geschafft durch entsprechende Wechsel noch durch meine Ausstrahlung irgendwie Ruhe und Struktur reinzubringen in der entscheidenden Phase und daher geht das schlicht und einfach auf meine Kappe. Die Mädels haben wie immer alles auf dem Feld gelassen und daher tut mir das einfach sehr leid. Aber sowas passiert nun mal im Sport und entscheidend ist wie man damit umgeht. Auch Trainer sind eben nicht frei von Fehlern.“
Bis bald in der St. Martin Halle!