Handballerinnen mit beeindruckender zweiter Hälfte!

SGS Damen 2024/2025

Am Sonntagabend konnten die heimischen Handballerinnen nach 3- wöchiger Spielpause im Heimspiel gegen Sparta Münster 3 endlich wieder zum Ball greifen. In einer gut gefüllten St. Martin Halle war der aktuell Drittletzte der Tabelle zu Gast. Doch die Trainer warnten eindringlich vor dem Spiel, diese Münsteranerinnen zu unterschätzen.

„Sie haben immer wieder beachtliche Leistungen gezeigt und sind besser als es die Tabelle aussagt.“ Und genau das zeigte Sparta Münster auch in der ersten Halbzeit und machten es den SG- Handballerinnen schwer. Sie waren gut eingestellt auf uns und haben es uns nicht einfach gemacht.“, so Kai Hiller nach dem Spiel.

Zwar konnten sich die Gastgeber in den ersten 8 Minuten eine 6:3 Führung herausspielen, doch bereits nach 10 Minuten konnten die Gäste ausgleichen, da die Sendenhorsterinnen das ein oder andere Mal im Angriff dem Gegner mehrfach die Bälle in die Hände spielte und im Allgemeinen etwas zu nervös agierte. Bis zur 22. Spielminute war es nicht nur von Ergebnis her eine sehr ausgeglichene Partie. Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte konnte sich die SG etwas absetzen und mit einer 17:14 Führung in die Halbzeit gehen.

Hiller: „Wir sind ganz ruhig geblieben, da wir von vorneherein wussten, dass Du kein Spiel in dieser Liga in der ersten Hälfte gewinnst und wir immer noch einmal unser Tempo forcieren können.“

Kai Hiller Trainer der SGS Handball Damen
Kai Hiller Trainer der SGS Handball Damen

Und so kamen die SG Damen hochmotiviert aus der Kabine. Durch eine deutlich schnellere und aggressivere Deckung und den beiden starken Torhüterinnen Anna Sitterle und Agnes Michel im Rücken, sowie nun einem deutlich höheren Tempo in erster und zweiter Welle konnten sich die Sendenhorsterinnen absetzen und spielten sich in den ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit einen 7 Tore Vorsprung heraus. Im weiteren Spielverlauf überrannten die Gastgeber ihren Gegner und zündeten den Turbo. Durch etliche Tempogegenstöße, aber auch sehr sehenswert herausgespielten Treffern konnten die Spielerinnen ihren Zuschauern einiges bieten. Ein sehr starkes Debüt zeigte dabei Neuzugang Pauline Freier, die erst vor gut einer Woche neu ins Team kam und sich sofort integrierte.

Am Ende feierten Spielerinnen und Zuschauer aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung einen auch in er Höhe verdienten 37:23 Heimsieg.

Hiller: „Es ist wichtig, dass Du in jeder Spielphase bei Dir bleibst und abrufst, was wir besprochen haben. Manchmal dauert es ein wenig bis man alles umsetzen kann, da wir in dieser Liga keine einfachen Gegner haben.  Wir haben für uns eine DNA entwickelt, die uns dahin gebracht hat wo wir jetzt stehen und die Mädels haben in der zweiten Hälfte eine unglaublich intensive Leistung gezeigt, waren extrem lauffreudig und sehr hungrig. Das war von außen denke ich sehr schön anzusehen. Jetzt bereiten wir uns auf das schwere Auswärtsspiel in Emsdetten vor.“